CD16 (FcγRIII)-Antikörper ermöglichen die präzise Detektion von CD16-exprimierenden Zellen in FFPE-Geweben und unterstützen die genaue Immunphänotypisierung und diagnostische Bewertung hämatologischer Neoplasien.
Biologische Bedeutung von CD16 (FcγRIII)
- Niedrig-affiner Fc-Gamma-Rezeptor, der IgG bindet und auf NK-Zellen, Monozyten/Makrophagen, Neutrophilen sowie Subpopulationen von T-Zellen exprimiert wird.
- Zwei Isoformen: CD16a (FcγRIIIA) auf NK-Zellen/Monozyten und CD16b (FcγRIIIB) auf Neutrophilen.
- Vermittelt die antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC), Zytokinfreisetzung und die Aktivierung der angeborenen Immunität.
- Spielt eine Schlüsselrolle bei der Eliminierung infizierter oder transformierter Zellen sowie bei der Regulation immun-effektorischer Funktionen.
Diagnostischer Nutzen von CD16 in der Hämatopathologie
- Die IHC-Detektion von CD16 in FFPE-Geweben unterstützt die Zuordnung der Zelllinie und die Differenzierung von NK-, γδ T-Zell- und myeloischen Neoplasien.
- Veränderte CD16-Expressionsmuster helfen bei der Identifizierung einer Dysgranulopoese und der Unterscheidung spezifischer Leukämie- und Lymphom-Subtypen.
- Unterstützt die Integration in Multi-Marker-Panels für eine präzise Subtypisierung hämatologischer Malignome.
Wichtige Merkmale der CD16 CE/IVD-Antikörper für die IHC
- Spezifität für das humane CD16-Antigen: Validierte Bindung an FcγRIII gewährleistet die genaue Detektion von membranständigem und zytoplasmatischem CD16 in FFPE-Proben.
- CE/IVD-Konformität: Entwickelt für die klinische In-vitro-Diagnostik in der Immunhistochemie; unterstützt routinemäßige Pathologie-Arbeitsabläufe mit standardisierter Leistung und Interpretation durch qualifizierte Fachkräfte; zur Verwendung mit geeigneten Kontrollen und Antigen-Retrieval.
- Kompatibilität mit automatisierten IHC-Systemen: Optimierte Reagenzienformulierungen ermöglichen die Anwendung auf automatisierten Färbeplattformen und verbessern die Reproduzierbarkeit über Proben hinweg.
- Nützlich in Multi-Marker-Panels: Wirkt synergistisch mit anderen Linien- und Aktivierungsmarkern (z. B. CD3, CD20) zur Verfeinerung hämatologischer Diagnosen.


