Anti-Desmin CE/IVD für die Immunhistochemie – Weichteilpathologie

Anti-Desmin CE/IVD für die Immunhistochemie – Weichteilpathologie

Desmin ist ein Typ-III-Intermediärfilamentprotein, das durch das DES-Gen kodiert wird und einen wichtigen strukturellen Bestandteil des Zytoskeletts von Skelett-, Herz- und glatten Muskelzellen bildet. Es bildet ein miteinander verbundenes Filamentnetzwerk, das Z-Scheiben, Mitochondrien, Zellkerne und das Sarkolemm verbindet und dadurch die Zellarchitektur, Kraftübertragung und mechanische Integrität des Muskelgewebes aufrechterhält. Aufgrund seines überwiegend myogenen Expressionsmusters ist Desmin ein etablierter immunhistochemischer Marker zur Identifizierung von Tumoren mit glatter oder skelettaler Muskeldifferenzierung.

Biologische Bedeutung von Desmin

  • Wesentlicher Bestandteil des muskelspezifischen Intermediärfilament-Netzwerks.
  • Erhält die Organisation des Zytoskeletts und die intrazelluläre mechanische Stabilität.
  • Wird während der Entwicklung und in adulten Geweben in glatten, Skelett- und Herzmuskelzellen exprimiert.
  • Dient als linienassoziierter Marker für die myogene Differenzierung.

Diagnostischer Nutzen von Desmin in der Weichteilpathologie

  • Sensitiver und relativ spezifischer Marker für die Differenzierung glatter Muskelzellen, insbesondere bei Leiomyom und Leiomyosarkom.
  • Häufig exprimiert in Rhabdomyomen und Rhabdomyosarkomen und unterstützt die Identifizierung einer skelettalen Muskeldifferenzierung.
  • Nützlich zur Unterscheidung myogener Neoplasien von fibroblastischen, neuralen, epithelialen und den meisten undifferenzierten spindelzelligen Tumoren.
  • Sollte am besten als Bestandteil multiparametrischer immunhistochemischer Panels interpretiert werden, einschließlich α-SMA, h-Caldesmon, Myogenin, MyoD1 und Muskelmyosin-Markern, um die diagnostische Spezifität zu verbessern.

Hauptmerkmale von Desmin CE/IVD-Antikörpern

  • Validiert für die Immunhistochemie an formalinfixierten, paraffineingebetteten (FFPE) Gewebeproben.
  • Überwiegend als monoklonale Maus-Antikörper erhältlich, wobei der Klon D33 der am häufigsten verwendete in der diagnostischen Pathologie ist.
  • Erzeugt eine charakteristische zytoplasmatische Färbung in normalen Muskelzellen und myogenen Tumoren.
  • Hohe analytische Spezifität in validierten Assays ohne erwartete Färbung anderer Intermediärfilamentproteine wie Vimentin, Keratine oder GFAP.
  • Erhältlich in konzentrierten und gebrauchsfertigen CE/IVD-Formaten, kompatibel mit automatisierten Immunfärbeplattformen.
 
 Leiomyom Schnitt
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