Anti-HER2/neu CE/IVD für IHC – Gynäkologische Pathologie

Anti-HER2/neu CE/IVD für IHC – Gynäkologische Pathologie

Anti-HER2/neu CE/IVD Immunhistochemie (IHC)-Reagenzien sind essenzielle diagnostische Werkzeuge zur Beurteilung der HER2-Protein-Überexpression in formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe.

HER2 (ERBB2) ist ein transmembranärer Tyrosinkinase-Rezeptor, dessen Amplifikation oder Überexpression die Tumoraggressivität in einem erheblichen Anteil von Mammakarzinomen und ausgewählten gynäkologischen Malignomen, insbesondere dem uterinen serösen Karzinom, antreibt. Eine genaue HER2-IHC-Interpretation beeinflusst direkt die diagnostische Klassifikation, therapeutische Entscheidungsfindung und Patientenprognose in der Routinediagnostik.

Diese CE-gekennzeichneten Reagenzien sind für konsistente Membranfärbequalität optimiert und ermöglichen Pathologen die Anwendung standardisierter Scoringsysteme sowie diagnostische Übereinstimmung mit In-situ-Hybridisierung (ISH)-Assays.

Diagnostische Nutzen in der Brustpathologie

HER2-IHC ist ein Eckpfeiler-Biomarker in der Brustkrebsdiagnostik. Anti-HER2/neu CE/IVD-Reagenzien unterstützen:

  • Primäre Beurteilung des HER2-Status beim invasiven Mammakarzinom unter Verwendung des international angewendeten 0/1+/2+/3+-Scoring-Algorithmus.
  • Identifikation HER2-positiver Tumoren, die für HER2-gezielte Therapien wie monoklonale Antikörper, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Kinaseinhibitoren in Frage kommen.
  • Differenzierung echter membranöser Überexpression von unspezifischer zytoplasmatischer Färbung durch optimierte Antikörper-Titration und validierte Protokolle.
  • Reflex-Test-Workflows, bei denen äquivoke (2+) IHC-Ergebnisse eine bestätigende ISH zur Beurteilung der Genamplifikation auslösen.
  • Qualitätssicherung und inter-laboratorische Reproduzierbarkeit, unterstützt durch standardisierte CE/IVD-Validierung und QC-kompatible Färbeleistung.

HER2-IHC bleibt die erste Screening-Methode aufgrund der schnellen Bearbeitungszeit, robusten morphologiebasierten Interpretation und starken klinisch-pathologischen Korrelation mit dem Tumorverhalten.

Diagnostische Nutzen in der gynäkologischen Pathologie

Obwohl HER2-Testing in der Brustpathologie etabliert ist, wird es zunehmend als diagnostisch wertvoll bei ausgewählten gynäkologischen Tumoren anerkannt.

Uterines seröses Karzinom (USC) & Karzinosarkom

Anti-HER2/neu IHC hilft Pathologen:

  • HER2-überexprimierendes USC zu identifizieren, das eine klinisch bedeutsame Subgruppe darstellt.
  • Die Eignung für HER2-gerichtete Therapie zu bestimmen, die mittlerweile in Behandlungsparadigmen für HER2-positives USC integriert ist.
  • Die diagnostische Genauigkeit zu verbessern bei Fällen mit ambiger Morphologie oder gemischten serösen Komponenten.

Ovarial- und andere gynäkologische Tumoren

Während HER2-Positivität seltener ist, unterstützt IHC:

  • Verfeinerung der Tumorsubklassifikation bei muzinösen und ausgewählten hochgradigen Ovarialkarzinom-Varianten.
  • Korrelation mit molekularen Befunden, Unterstützung biomarker-gesteuerter Behandlungsstrategien und Einschluss in gezielte Therapiestudien.

Diagnostische Vorteile von Anti-HER2/neu CE/IVD-Reagenzien

  • Regulatorisch abgesicherte analytische Leistung gewährleistet hohe Spezifität für komplette membranöse Färbemuster.
  • Kompatibilität mit automatisierten Plattformen verbessert Standardisierung und reduziert Inter-Operator-Variabilität.
  • Reproduzierbare Interpretation im Einklang mit internationalen Berichtsrichtlinien.
  • Robuste Leistung an FFPE-Gewebe, entscheidend für routinemäßige klinische Biopsien und chirurgische Resektate.
  • Ideal für Pathologie-Labore, die sich auf Brust- und gynäkologische onkologische Diagnostik konzentrieren.
 
 

 

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