Anti-p53 CE/IVD für IHC - Genitourinäre Pathologie

Anti-p53 CE/IVD für IHC - Genitourinäre Pathologie

Die Anti-p53-Immunhistochemie (IHC) dient dem Nachweis der nukleären Expression des durch das TP53-Gen kodierten Tumorsuppressor-Proteins, einem zentralen Regulator der genomischen Stabilität und eines der am häufigsten veränderten Gene bei menschlichen Malignomen. In der urogenitalen Pathologie kann eine standardisierte p53-IHC die diagnostische Interpretation und Risikobewertung unterstützen, wenn die Färbemuster in Verbindung mit der Morphologie und dem klinisch-pathologischen Kontext interpretiert werden.

Biologische Bedeutung von p53 (TP53)

p53 ist ein stressabhängiger Transkriptionsfaktor, der die genomische Integrität durch die transkriptionelle Regulation multipler zellulärer Programme bewahrt.

  • Reguliert Zellzyklusarrest, Apoptose, Seneszenz und DNA-Reparaturwege.
  • TP53-Mutationen tragen zur Tumorgenese durch den Verlust der Tumorsuppressorfunktion bei; je nach Mutationstyp kann dies in der IHC entweder zu einer nukleären Proteinakkumulation oder zu einem vollständigen Fehlen der Färbung führen.
  • Veränderte p53-Signalwege wurden in mehreren Krebsarten mit Tumorprogression und dem Ansprechen auf Behandlungen in Verbindung gebracht.

Diagnostischer Nutzen von p53 in der urogenitalen Pathologie

Anti-p53-Färbemuster liefern klinisch relevante Informationen, wenn sie als Surrogatmarker für den Status des TP53-Signalwegs und nicht als direktes Maß für eine Mutation interpretiert werden.

  • Eindeutige IHC-Muster – einschließlich diffuser Überexpression oder vollständiger Abwesenheit („Null“-Muster) – können mit zugrunde liegenden TP53-Veränderungen korrelieren, obwohl die Konkordanz nicht absolut ist.
  • Beim Urothelkarzinom und Prostatakarzinom wurde in mehreren Studien über eine abnormale p53-Immunreaktivität in Verbindung mit ungünstigen klinisch-pathologischen Merkmalen berichtet; die Interpretation sollte kontextabhängig bleiben und in etablierte Graduierungs- und Staging-Parameter integriert werden.

Hauptmerkmale von Anti-p53 CE/IVD-Antikörpern für die IHC

  • Monoklonale Antikörper erkennen das nukleäre p53-Protein in formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten (FFPE) Gewebeschnitten.
  • Die am häufigsten verwendeten Klone weisen sowohl Wildtyp- als auch mutiertes Protein nach, was eine musterbasierten Interpretation als Surrogat für TP53-Signalwegveränderungen ermöglicht.
  • Standardisierte Protokolle können eine reproduzierbare Färbung innerhalb validierter diagnostischer Arbeitsabläufe liefern, die für klinische CE/IVD-Anwendungen bestimmt sind.

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Katalog-Nummer
Beschreibung
Cond.
Preis zzgl. MwSt.
A00109-C.1
 0.1ml 
A00027-0002
 2ml 
A00021-0002
 2ml 
IHC053-100
 0.1ml,Concentrated