Bienenwachs

Bienenwachs

Bienenwachs ist ein natürliches Wachs, das von Honigbienen (Apis mellifera) aus den abdominalen Wachsdrüsen abgesondert wird. Es wird hauptsächlich für den Bau von Honigwaben-Zellen zur Brutaufzucht und Nahrungsspeicherung verwendet. Als einfaches Lipid verkörpert Bienenwachs Wachsester anstelle von Glyceriden und besteht aus einer komplexen Mischung, die für Plastizität, Wasserbeständigkeit und thermische Stabilität sorgt.

Chemische Zusammensetzung

Bienenwachs enthält etwa 70–80% Monoester, einschließlich Palmitat-, Palmitoleat- und Oleatestern von langkettigen Alkoholen (C30–C32) wie Triacontanol. Es enthält außerdem 12–18% Kohlenwasserstoffe, hauptsächlich ungeradzahlige Alkane (C25–C31), mit Heptacosan (C27H56) als vorherrschender Komponente. Freie Fettsäuren machen 10–15% aus, vorwiegend gesättigte C24–C32-Spezies wie Cerotinsäure (C26:0). Zu den Nebenbestandteilen gehören Diester und Triester (8–14%), Hydroxyester (4–8%) und freie Alkohole (~1%). Die approximative molekulare Darstellung C15H31COOC30H61 spiegelt die Hauptkomponente Triacontylpalmitat wider.

Physikalische Eigenschaften

Bienenwachs ist bei 20°C ein gelber bis goldener Feststoff mit einem Schmelzbereich von 62–65°C und stabilen β-Kristallen, die bis zu 71°C beständig sind. Es hat eine Dichte von ca. 0,96 g/cm³ und einen Brechungsindex von 1,518. Es ist unlöslich in Wasser, löst sich jedoch leicht in organischen Lösungsmitteln wie Chloroform und Terpentin. Bienenwachs erweicht zwischen 40–50°C und zeigt eine bemerkenswerte Plastizität, die auf die konformationelle Flexibilität der Moleküle zurückzuführen ist. Seine polymorphen Übergänge (α→β) und sein Gelierungsverhalten machen es bestens geeignet für verschiedene Formulierungsanwendungen.

Biosynthese

Arbeiterbienen im Alter von 12–18 Tagen synthetisieren Bienenwachs, indem sie über spezialisierte Wachsdrüsen Zucker und Fette aus der Nahrung umwandeln. Palmitat wird über Fettsäuresynthase-Wege gebildet, zu C24–C32-Ketten verlängert, zu entsprechenden Alkoholen reduziert und durch Acyltransferase-Aktivität verestert. Das Wachs wird in Form von Schuppen ausgeschieden, die anschließend gekaut und zu Wabenplatten geformt werden. Die endgültige Zusammensetzung variiert je nach Bienenstamm, Pollenquellen und Umweltfaktoren, wobei der Anteil an Kohlenwasserstoffen von 14,9–27,2% reicht und häufig C27-Alkane dominieren.

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HY-W133974-500g
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HY-W133974-1kg
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HY-W133974-100g
 100g 
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HY-W133974-5kg
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