Mit Cyanin 5 (Cy5) konjugierte Anti-Meerschweinchen-Antikörper sind weitrot fluoreszierende Immunreagenzien, die für den sensitiven Nachweis von Meerschweinchen-Antigenen in fluoreszenzbasierten Assays entwickelt wurden. Mit einer Anregung bei 649–650 nm und einer Emission um 670 nm bietet Cy5 eine hervorragende spektrale Trennung von Fluorophoren wie FITC und Cy3 und ist daher ideal für Multiplex-Fluoreszenzbildgebung und fortschrittliche Immunnachweisverfahren geeignet.
Fluoreszenzeigenschaften
Cy5 liefert eine helle weitrote Fluoreszenz mit geringer Hintergrundautofluoreszenz und hoher Empfindlichkeit. Es kann effizient mit 647-nm-Krypton/Argon-Lasern sowie 633-nm-Helium/Neon-Lasern angeregt werden und bietet dadurch eine breite Kompatibilität mit konfokalen Mikroskopen, Durchflusszytometern und Fluoreszenz-Bildgebungssystemen.
Antikörperformate und Spezifität
- Ganze IgG-Antikörper: Gereinigte intakte Immunglobuline behalten sowohl die Fab-Antigenbindungsregionen als auch die Fc-Domäne bei und gewährleisten dadurch hohe Affinität und zuverlässige Leistung in verschiedenen Immunnachweis-Anwendungen.
- Kreuzadsorbierte Antikörper: Verfügbar mit Voradsorption gegen Serumproteine mehrerer Spezies, um unspezifische Bindungen und Kreuzreaktionen in Multiplex-Experimenten zu minimieren.
- Hohe Spezifität: Durch Immunoelektrophorese und ELISA validiert für die Erkennung von Meerschweinchen-IgG mit vernachlässigbarer Reaktivität gegenüber nicht-immunglobulinen Serumproteinen.
Anwendungen und Vorteile
- Multiplex-Fluoreszenz: Die weitrote Emission ermöglicht die gleichzeitige Detektion mit FITC, Cy3, Alexa Fluor® 488 und anderen Fluorophoren mit minimaler spektraler Überlappung.
- Breite Anwendungskompatibilität: Validiert für Immunfluoreszenz (IF), Immunhistochemie (IHC-P und IHC-F), Immunzytochemie (ICC), Durchflusszytometrie (FCM) und Fluoreszenzmikroskopie.
- Forschungserprobt: Erfolgreich eingesetzt bei peptidmikroarraybasiertem Epitop-Mapping und anderen Fluoreszenz-Nachweisplattformen, die hohe Empfindlichkeit und geringen Hintergrund erfordern.
- Flexible Optimierung: Typische Arbeitsverdünnungen liegen zwischen 1:20 und 1:500, abhängig von Probentyp, Antigenmenge und Bildgebungsbedingungen.
