CK7 ist ein Typ-II-Cytokeratin, das häufig in Epithelzellen der Brust, des Ovars, des Endometriums, der Lunge und der Gallenwege exprimiert wird. Es ist in der Regel im Epithel des Gastrointestinaltrakts wie dem Kolon nicht vorhanden. Die CK7-Immunfärbung hilft, die epitheliale Linie und den Tumorursprung zu definieren.
Klinische Anwendung in der gynäkologischen Pathologie
- Ovarialtumoren: Die meisten primären epithelialen Ovarialkarzinome (serös, endometrioid, klarzellig) zeigen CK7-Positivität; CK7 ist daher hilfreich, um primäre Ovarialkarzinome (CK7+) von metastatischen kolorektalen Karzinomen (typischerweise CK7–/CK20+) zu unterscheiden.
- Endometriumkarzinom: Eine hohe CK7-Expression wird bei vielen endometrioiden und serösen Endometriumkarzinomen berichtet; CK7 unterstützt die Identifikation eines müllerianen Ursprungs bei Metastasen.
- Zervikale Läsionen: Neuere Studien bewerten CK7 bei HPV-assoziierten Läsionen (z. B. als Teil von Epithel-Differenzierungspanels), wobei CK7-Muster mit der squamokolumnaren Junktion und der Läsionsprogression korrelieren können.
Klinische Anwendung in der Brustpathologie
- Primäres Mammakarzinom: Die meisten duktalen und lobulären Mammakarzinome sind CK7-positiv; CK7 ergänzt Brust-Linienmarker (ER, PR, GATA3, Mammaglobin) bei der Bestätigung des Brustursprungs und bei der Beurteilung von Metastasen unbekannten Ursprungs. Die CK7-Expression bleibt bei der Mehrheit der Brustkrebs-Subtypen erhalten, kann jedoch in speziellen Formen variable Intensität zeigen.
Wichtige Vorteile von CE/IVD CK7-Reagenzien für diagnostische Labore
- Gebrauchsfertige oder standardisierte Formulierungen, validiert auf automatisierten Plattformen (reduziert inter-lab-Variabilität).
- Klinische Rückverfolgbarkeit und regulatorische Dokumentation (CE-Kennzeichnung/IVD-Etikettierung).
- Starke Literaturunterstützung für die Rolle von CK7 bei der Unterscheidung von Müllerian-/Brust-Primärtumoren von gastrointestinalen Metastasen.

