Anti-Podoplanin CE/IVD für IHC - Genitourinäre Pathologie

Anti-Podoplanin CE/IVD für IHC - Genitourinäre Pathologie

Anti-Podoplanin-Antikörper (häufig Klon D2-40) werden in weitem Umfang in CE/IVD-validierten immunhistochemischen (IHC) Assays der chirurgischen Pathologie eingesetzt. Podoplanin ist ein ~38 kDa schweres Typ-I-Transmembran-O-verknüpftes Sialoglykoprotein, das vorwiegend in lymphatischen Endothelzellen sowie in ausgewählten normalen und neoplastischen Geweben exprimiert wird. Seine konsistente membranöse Expression bietet einen diagnostischen Nutzen in urogenitalen (GU) Pathologie-Panels und bei der Beurteilung des Lymphgefäßsystems.

Biologische Bedeutung von Podoplanin

  • Podoplanin ist ein membranassoziiertes Mukoprotein, das mit der lymphatischen Endotheldifferenzierung, der Lymphangiogenese und der Signalübertragung in der Mikroumgebung von Tumoren in Verbindung steht.
  • Es wird häufig als bevorzugter Marker für lymphatisches Endothel in Gewebeschnitten verwendet und ermöglicht die Unterscheidung von Lymphkanälen von Blutgefäßen, wenn es im morphologischen Kontext interpretiert wird.
  • Physiologische Expression tritt in fötalen Keimzellen, Mesothelzellen, basalen Epithelkompartimenten und Untergruppen von Neoplasien auf, was seine Rolle bei der Entwicklung und den Strom-Tumor-Interaktionen widerspiegelt.
  • Veröffentlichte Studien berichten von einer sehr hohen analytischen Spezifität für die Identifizierung von Lymphgefäßen in IHC-Anwendungen, obwohl die Leistungsmerkmale je nach Kohorte, Antikörperklon und Protokoll variieren können.

Diagnostischer Nutzen von Podoplanin in der urogenitalen Pathologie

  • Eine diffuse membranöse Färbung mit D2-40 ist hochsensitiv für Seminome und dient als unterstützender Marker innerhalb multiparametrischer Keimzelltumor-Panels und weniger als eigenständiger Diskriminator.
  • In Harnblasenpräparaten kann Podoplanin lymphatische Strukturen und spezialisierte Stromapopulationen hervorheben, was zur morphologischen Bewertung und zur prognostischen Beurteilung auf Forschungsebene beiträgt, wenn es mit der Histologie korreliert wird.
  • Die stromale oder lymphatische Podoplanin-Expression wurde als Biomarker untersucht, der mit der Tumorprogression und Lymphangiogenese bei urogenitalen Malignomen assoziiert ist.
  • Aufgrund seiner bevorzugten Markierung des lymphatischen Endothels unterstützt die Podoplanin-IHC den Nachweis einer lymphovaskulären Invasion und einer tumorassoziierten Lymphangiogenese.

Hauptmerkmale von Anti-Podoplanin CE/IVD-Antikörpern

  • Monoklonale Maus-Antikörper wie der Klon D2-40 erkennen ein ~38 kDa schweres Transmembran-Antigen und erzeugen typischerweise eine membranöse Färbung mit variabler zytoplasmatischer Färbung, abhängig vom Gewebekontext.
  • CE/IVD-gekennzeichnete Antikörpersysteme sind für die analytische Spezifität und Sensitivität innerhalb definierter diagnostischer Arbeitsabläufe in chirurgisch-pathologischen Laboratorien validiert.
  • Kompatibel mit formalinfixierten, paraffineingebetteten (FFPE) Geweben und geeignet für die Integration in multiparametrische IHC-Panels.
  • Bieten eine reproduzierbare Färbequalität, wenn sie gemäß den herstellervalidierten CE/IVD-Protokollen und Laborqualitätsstandards verwendet werden.
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