Anti-Myogenin CE/IVD für die Immunhistochemie – Weichteilpathologie

Anti-Myogenin CE/IVD für die Immunhistochemie – Weichteilpathologie

Myogenin (MYOG) ist ein nukleärer basischer Helix–Loop–Helix-Transkriptionsfaktor, der zur Familie der myogenen Regulationsfaktoren (MRF) gehört, zusammen mit MyoD, MYF5 und MRF4. Als nachgeschalteter Faktor der Signale zur Festlegung der myogenen Zelllinie fördert Myogenin die terminale Differenzierung der Skelettmuskulatur, den Zellzyklus-Ausstieg und die Aktivierung muskelspezifischer Transkriptionsprogramme während der embryonalen Myogenese und der postnatalen Muskelregeneration. Aufgrund seiner stark eingeschränkten Expression in differenzierenden Skelettmuskelzellen gilt Myogenin als einer der spezifischsten immunhistochemischen Marker für die rhabdomyoblastische Differenzierung.

Biologische Bedeutung von Myogenin

  • Hauptregulator der terminalen Differenzierung der Skelettmuskulatur.
  • Steuert die Transkription von Genen, die an der Myofibrillenbildung und der Reifung der Skelettmuskulatur beteiligt sind.
  • Wirkt innerhalb des hierarchischen myogenen Transkriptionsnetzwerks nachgeschaltet zu MyoD und MYF5.
  • Wird überwiegend in differenzierenden Myoblasten und regenerierenden Skelettmuskelfasern exprimiert.

Diagnostischer Nutzen von Myogenin in der Weichteilpathologie

  • Hochempfindlicher und hochspezifischer nukleärer Marker für die rhabdomyoblastische Differenzierung.
  • Wesentlich zur Unterscheidung von Rhabdomyosarkom (RMS) gegenüber anderen kleinzelligen Rundzelltumoren und schlecht differenzierten Weichteilneoplasien.
  • Zeigt typischerweise eine diffuse, starke nukleäre Färbung beim alveolären Rhabdomyosarkom und eine eher fokale Färbung beim embryonalen Rhabdomyosarkom, wodurch hilfreiche Informationen zur Unterstützung der Subtypisierung gewonnen werden können.
  • Wird häufig in diagnostische immunhistochemische Panels zusammen mit MyoD1, Desmin und muskelspezifischen Aktinmarkern aufgenommen, um die Differenzierung der Skelettmuskulatur zu bestätigen.

Wichtige Merkmale von CE/IVD Anti-Myogenin-Antikörpern

  • Validiert für die Immunhistochemie auf formalinfixierten, paraffineingebetteten (FFPE) Gewebeschnitten.
  • Erzeugt ein deutliches nukleäres Färbemuster, das die Interpretation und Bewertung erleichtert.
  • Optimiert für automatisierte IHC-Färbeplattformen und standardisierte Laborabläufe.
  • CE-gekennzeichnet und für die In-vitro-Diagnostik gemäß den Gebrauchsanweisungen (IFUs) des Herstellers vorgesehen.
  • Hergestellt unter qualitätskontrollierten Prozessen zur Unterstützung einer reproduzierbaren Leistung und Kompatibilität mit routinemäßigen Untersuchungen der Weichteilpathologie.

 

Schnitt von Rhabdomyosarkomen
Schnitt von Rhabdomyosarkomen

 

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