Kaninchen-Ovargewebe und -blöcke werden weithin in der Reproduktionsbiologie, Ovarphysiologie, Entwicklungsbiologie, Endokrinologie und translationalen Forschung eingesetzt. Als etabliertes experimentelles Modell besitzt das Kaninchen eine gut charakterisierte ovarielle Zytoarchitektur und follikuläre Organisation, die Untersuchungen der Follikulogenese, Oozytenreifung, Corpus-luteum-Funktion, follikulären und lutealen Angiogenese sowie der durch Gonadotropine und Steroidhormone regulierten Gewebsumgestaltung unterstützt. Als induzierter Ovulator bietet das Kaninchen zudem ein komplementäres Modell zur Untersuchung der Mechanismen, die Ovulation, Luteinisierung und Ovarfunktion regulieren. Konservierte Ovargewebe ermöglichen detaillierte histologische, molekulare und immunhistochemische Analysen unter Beibehaltung der räumlichen Organisation von Follikeln, Corpora lutea und Stromakompartimenten. Kaninchen-Ovarproben werden auch ausgiebig in Studien zu Ovarialalterung, Fertilitätserhaltung, Kryokonservierung und Transplantation von Ovargewebe, reproduktiver Toxikologie und weiblichen Reproduktionsstörungen verwendet und unterstützen präklinische Untersuchungen zur Ovarphysiologie und reproduktiven Gesundheit.
Wesentliche Merkmale
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Erhaltene ovarielle Architektur: Bewahrt die native ovarielle Zytoarchitektur für eine umfassende histopathologische und morphologische Beurteilung.
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Repräsentative Follikelstadien: Enthält Follikel in mehreren Entwicklungsstadien, einschließlich primordialer, primärer, sekundärer und antraler Follikel sowie Corpora lutea in Abhängigkeit vom Reproduktionsstadium und Hormonstatus des Spenders.
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Breite Kompatibilität bei der Gewebeverarbeitung: Geeignet für Paraffineinbettung, Gefrierschnitte (Kryoschnitte) und routinemäßige Histopathologie.
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Fortgeschrittene molekulare Anwendungen: Kompatibel mit Immunhistochemie (IHC), Immunfluoreszenz (IF), In-situ-Hybridisierung (ISH), RNA- und Proteinexpressionsanalysen sowie räumlichem molekularem Profiling.
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Unterstützt die Reproduktionsforschung: Anwendbar in Reproduktionsbiologie, Entwicklungsbiologie, reproduktiver Endokrinologie, Fertilitätserhaltung, Toxikologie und translationaler Medizin.
Typische Forschungsanwendungen
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Follikulogenese und Entwicklung ovarieller Follikel.
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Follikelwachstum, Oozytenreifung und Ovarphysiologie.
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Steroidogenese und reproduktive Endokrinologie.
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Follikuläre und luteale Angiogenese sowie Remodellierung der extrazellulären Matrix.
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Kryokonservierung, Transplantation von Ovargewebe und Forschung zur Fertilitätserhaltung.
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Ovartoxizität, reproduktive Toxikologie und Sicherheitsbewertung.
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Biomarker-Entdeckung, Genexpressionsprofiling und vergleichende Reproduktionsbiologie.

