Case studies
Botanische Liganden, die auf den MT1-Melatoninrezeptor abzielen: Docking und Molekulardynamiksimulation
Dieses Projekt untersucht natürliche pflanzliche Verbindungen als potenzielle Modulatoren des MT1-Melatoninrezeptors unter Verwendung eines integrierten Arbeitsablaufs, der Docking und Molekulardynamik-Simulationen kombiniert. Durch die Identifizierung der vielversprechendsten Kandidaten und die Analyse ihrer wichtigsten Interaktionsmechanismen liefern wir eine rationale Grundlage für die zukünftige Entwicklung kosmetischer oder therapeutischer Anwendungen.
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Studie zur kontrollierten Freisetzung von Retinol und Hyaluronsäure aus multilamellaren Vesikeln
Im sich ständig weiterentwickelnden Bereich der Dermokosmetik zeichnen sich multilamellare Vesikel (MLVs) als vielseitige Träger für hydrophile und lipophile Wirkstoffe aus, die durch ihre mehrschichtige Struktur und ihre auf Lipidomik basierende Zusammensetzung einstellbare Freisetzungsprofile bieten. Diese Studie untersucht die Wechselwirkungen von Retinol und Hyaluronsäure (HA) mit MLVs und zeigt, wie Retinol einen kontrollierten, zusammensetzungsabhängigen Austausch über Doppelschichten mit minimaler Membranstörung erreicht, während die wasserstoffgebundenen Hydratationsnetzwerke von HA in wässrigen Schichten MLVs zu einem idealen Vehikel für die gezielte Abgabe durch Fusion machen. Freie-Energie-Profile unterstreichen die geringe Lipidintegration von Retinol im Vergleich zur starken Permeationsbarriere von HA und ebnen den Weg für maßgeschneiderte Formulierungen mit verbesserter Stabilität und Wirksamkeit.
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Die Topologie spielt eine Rolle: Zyklische Peptide durchdringen die Hautmembran leichter als lineare Analoga
Auf der Suche nach einer wirksamen transdermalen Wirkstofffreisetzung stellt die äußere Barriere der Haut eine große Herausforderung dar, da sie den Durchgang der meisten Moleküle einschränkt. Mithilfe fortschrittlicher Molekulardynamik-Simulationen und präziser Lipidomik-basierter Modelle der Hornschicht haben wir zyklische und lineare Peptidanaloga verglichen. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Zyklische Peptide behalten eine kompakte, starre Struktur bei, die die Konformationsstabilität, Hydratation und passive Permeabilität verbessert, sodass sie Hautmembran-Mimetika wesentlich leichter durchdringen können – mit log P-Werten, die sich im Vergleich zu ihren flexiblen linearen Gegenstücken um erstaunliche 19 Größenordnungen unterscheiden. Diese Erkenntnis eröffnet neue Wege für die Optimierung peptidbasierter Therapeutika.
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Interferon Alpha-2A
Erfolgreiche Synthese von reinem und perfekt strukturiertem Interferon Alpha-2a im 10mg-Maßstab
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