Anti-CD23 CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-CD23 CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Eine präzise immunphänotypische Profilerstellung ist essenziell für die Diagnose und Klassifikation von lymphoiden Neoplasien. Anti-CD23 CE/IVD-Antikörper für die Immunhistochemie (IHC) ermöglichen eine zuverlässige Detektion der CD23-Antigenexpression in formalinfixierten, paraffin-eingebetteten (FFPE) Geweben und unterstützen die Charakterisierung von B-Zell-Lymphoproliferationen sowie die Beurteilung der lymphoiden Mikroarchitektur.

Biologische Bedeutung des Cluster of Differentiation 23 (CD23)

  • Molekulare Identität: CD23, auch bekannt als FcεRII und kodiert durch das FCER2-Gen, ist ein Typ-II-Transmembranglykoprotein aus der Familie der C-Typ-Lektine, das als niedrig-affiner Rezeptor für Immunglobulin E (IgE) fungiert.
  • Zelluläre Expression: CD23 wird hauptsächlich auf aktivierten oder reifen B-Lymphozyten und auf follikulären dendritischen Zellen in Keimzentren exprimiert. Eine Expression wurde auch auf weiteren Immun- und Epithelzellen beschrieben, wobei B-Zellen in hämatopathologischen Kontexten die wichtigste lymphoide Population darstellen.
  • Immunregulation: Durch seine Interaktion mit IgE und assoziierten Signalwegen trägt CD23 zur Regulation der IgE-Synthese, der B-Zell-Aktivierung und antigenabhängiger Immunantworten bei.
  • Lösliches CD23: Proteolytische Spaltung des membranständigen CD23 erzeugt lösliche CD23-Fragmente (sCD23), die biologische Aktivität behalten und das B-Zell-Wachstum, die Differenzierung sowie die IgE-vermittelte Immunregulation beeinflussen können.

Diese biologischen Eigenschaften machen CD23 zu einem nützlichen Biomarker für die Untersuchung der B-Zell-Aktivierung und der Organisation lymphoiden Gewebes.

Diagnostischer Nutzen von CD23 in der Hämatopathologie

  • CLL/SLL-Immunphänotyp: Die CD23-Expression wird häufig bei der chronischen lymphatischen Leukämie/kleinzelligen lymphozytischen Lymphom (CLL/SLL) beobachtet und trägt zu ihrem charakteristischen immunphänotypischen Profil bei.
  • Differenzialdiagnose von B-Zell-Lymphomen: Die CD23-Färbung wird häufig verwendet, um CLL/SLL von Mantelzelllymphom zu unterscheiden, das typischerweise keine CD23-Expression zeigt.
  • Follikuläre dendritische Zellnetzwerke: Eine starke CD23-Färbung hebt follikuläre dendritische Zellnetzwerke hervor und erleichtert die Visualisierung der Keimzentrumsarchitektur in reaktiven und neoplastischen lymphoiden Geweben.
  • Multiparametrische Lymphom-Panels: CD23 wird routinemäßig zusammen mit Markern wie CD20, CD5 und CD21 bewertet, um die Lymphomklassifikation zu unterstützen.

Wichtige Merkmale der CD23 CE/IVD-Antikörper für die IHC

  • Validierte Leistung auf FFPE-Gewebeschnitten für diagnostische IHC-Workflows.
  • Hohe Spezifität für die Detektion des CD23-Antigens in lymphoiden Geweben.
  • Kompatibilität mit automatisierten Färbeplattformen und Standard-Detektionssystemen.
  • Reproduzierbare Färbemuster, geeignet für diagnostische Immunphänotypisierungs-Panels.
  • CE/IVD-Konformität zur Unterstützung regulierter In-vitro-Diagnostik in klinischen Laboren.
 
 
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