Die Immunhistochemie (IHC) bleibt eine zentrale Methode in der Hämatopathologie, da diagnostisch aussagekräftige Phänotypen direkt in der Gewebearchitektur dargestellt werden können, unter Verwendung von antikörperdefinierten Linien-, Differenzierungs- und Proliferationsmarkern. Für jedes CE-IVD-Antikörper oder IHC-Antikörper, der für klinische Forschungs-/Diagnostik-Workflows vorgesehen ist, betont die evidenzbasierte Praxis die analytische Validierung und die Kontrolle präanalytischer und analytischer Variablen, um genaue und reproduzierbare Ergebnisse zu gewährleisten.
Welche CE-IVD-Antikörper für die IHC in der Hämatopathologie werden zur Untersuchung eingesetzt
- Zuordnung der Linie & wichtige Differentialdiagnosen: B-Zell- vs. T-Zell-Phänotypisierung (z. B. CD20 vs. CD3), unterstützt durch nukleäre B-Zell-Transkriptionsfaktoren wie PAX5, wenn pan-B-Marker schwach oder fehlend sind.
- Entitätsorientierte Panels für lymphoide Neoplasien:
- Follikuläres Lymphom: typische Koexpressionsmuster (z. B. CD10 mit aberranter BCL2-Expression).
- CLL/SLL: charakteristische Koexpression von CD5 und CD23 in CD20+ B-Zellen (die Interpretation erfordert Bewusstsein für das Muster, da reaktive T-Zellen vorhanden sind).
- Mantelzell-Lymphom: Cyclin D1 und SOX11 als Schlüsselmarker, einschließlich Unterstützung für cyclin D1-negative Fälle.
- Klassisches Hodgkin-Lymphom: Tumorzellen typischerweise CD30+ und oft CD15+, mit schwachem PAX5 und negativem CD20 in großen Tumorzellen.























































