Cluster of Differentiation 4 (CD4) ist ein Membranglykoprotein aus der Immunglobulin-Superfamilie, das als Co-Rezeptor des T-Zell-Rezeptors (TCR) fungiert und die Antigenerkennung durch Interaktion mit Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC)-Klasse-II-Molekülen auf antigenpräsentierenden Zellen erleichtert. Diese Interaktion stabilisiert den TCR-MHC-Komplex und verstärkt die intrazelluläre Signalübertragung, wodurch die T-Zell-Aktivierung und adaptive Immunantworten gefördert werden. CD4 wird primär auf CD4⁺-T-Helferlymphozyten und in geringerem Maße auf Monozyten, Makrophagen und dendritischen Zellen exprimiert, was es zu einem wichtigen immunphänotypischen Marker für Immunzell-Subsets macht.
Biologische Bedeutung von Cluster of Differentiation 4 (CD4)
- Bindet MHC-Klasse-II-Moleküle, um eine effiziente Antigenerkennung zu ermöglichen.
- Aktiviert CD4⁺-T-Helferlymphozyten durch TCR-vermittelte Signalübertragung.
- Die zytoplasmatische Domäne assoziiert mit der Lck-Kinase, was das TCR-Signaling verstärkt und die Zytokinproduktion reguliert.
- Definiert T-Helferzell-Linien, die Immunantworten orchestrieren, indem sie die B-Zell-Aktivierung, Makrophagenfunktion und zytotoxische T-Zell-Antworten regulieren.
- Angereichert in parakortikalen/interfollikulären Zonen von lymphoiden Geweben, was eine Schlüsselrolle in der adaptiven Immunregulation widerspiegelt.
Diagnostischer Nutzen von CD4 in der Hämatopathologie
- Identifiziert T-Helfer-Lymphozytenpopulationen in Gewebeschnitten.
- Bewertet das Immun-Mikromilieu in lymphoiden Geweben.
- Unterstützt die Klassifizierung hämatolymphoider Neoplasien, einschließlich mehrerer reifer T-Zell-Lymphome, die häufig eine CD4-Expression zeigen.
- Hilft bei der Differenzierung zwischen T-Zell-, NK-Zell- und histiozytären Proliferationen.
- Ermöglicht die Beurteilung von T-Zell-reichen entzündlichen oder neoplastischen Infiltraten für eine präzise Interpretation lymphoider Läsionen.
Hauptmerkmale von CD4 CE/IVD-Antikörpern für die IHC
- Validiert für die diagnostische IHC in formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe.
- Hohe Spezifität für CD4-exprimierende Immunzellen.
- Das membranöse Färbemuster ermöglicht eine klare Visualisierung von CD4-positiven Lymphozyten.
- Geeignet für die Beurteilung der Tumormikroumgebung und die Bestimmung der lymphoiden Abstammung.
- Optimiert für routinemäßige Pathologie-Plattformen und standardisierte CE/IVD-Protokolle.



