Anti-CD45 CE/IVD für die Immunhistochemie – Hämatopathologie

Anti-CD45 CE/IVD für die Immunhistochemie – Hämatopathologie

Anti-CD45-Antikörper für die Immunhistochemie (IHC) sind essenzielle Reagenzien in der Hämatopathologie, die eine zuverlässige Identifizierung hämatolymphoider Zellen ermöglichen und eine präzise Tumorklassifizierung unterstützen. CD45, auch bekannt als Leukocyte Common Antigen (LCA), ist eine Rezeptor-Typ-Protein-Tyrosin-Phosphatase, die auf fast allen kernhaltigen hämatopoetischen Zellen exprimiert wird und eine zentrale Rolle bei der Signalübertragung von Immunzellen spielt.

Biologische Bedeutung von CD45

CD45 ist ein kritischer Regulator der Entwicklung, Aktivierung und Signalübertragung von Immunzellen:

  • Pan-Leukozytenmarker, der auf Lymphozyten, Monozyten, Granulozyten und den meisten Makrophagen exprimiert wird, was ihn zu einem grundlegenden Identifikator der hämatopoetischen Linie macht.
  • Fungiert als Protein-Tyrosin-Phosphatase, die Kinasen der Src-Familie, einschließlich Lck und Fyn, reguliert, welche für die Antigenrezeptor-Signalgebung in T- und B-Lymphozyten essenziell sind.
  • Weist eine Isoform-Diversität durch alternatives Spleißen auf, wobei bestimmte Varianten mit spezifischen Zelllinien und Aktivierungszuständen assoziiert sind.
  • Spielt eine wesentliche Rolle bei der T- und B-Zell-Aktivierung, wobei ein CD45-Mangel zu schwerer Immunfunktionsstörung und beeinträchtigter Antigenrezeptor-Signalgebung führt.

Diagnostischer Nutzen in der Hämatopathologie

Die CD45-IHC ist ein Eckpfeiler-Marker in der diagnostischen Pathologie und wird in der Routinepraxis weit verbreitet eingesetzt:

  • Bestätigt den hämatopoetischen Ursprung von Neoplasien und ermöglicht die Unterscheidung zwischen Lymphomen und nicht-hämatologischen Malignomen wie Karzinomen und Sarkomen.
  • Erleichtert den Nachweis und die Charakterisierung von Leukozyteninfiltrationen in Geweben und entzündlichen Mikroumgebungen.
  • Wird in den meisten lymphoiden Neoplasien stark exprimiert und unterstützt die Linienklassifizierung, obwohl bemerkenswerte Ausnahmen existieren (z. B. das klassische Hodgkin-Lymphom, das eine schwache oder fehlende CD45-Expression aufweisen kann).
  • Dient als Schlüsselkomponente diagnostischer Antikörper-Panels zur Bewertung von Leukämien, Lymphomen und anderen immunbezogenen Erkrankungen.

Hauptmerkmale von Anti-CD45-CE/IVD-Antikörpern (IHC)

  • Hohe Spezifität und Sensitivität für hämatolymphoide Zellen in formalinfixierten, paraffineingebetteten (FFPE) Geweben.
  • Nachgewiesene Kompatibilität mit Standard-IHC-Workflows, einschließlich hitzeinduzierter Antigen-Demaskierung und HRP/DAB-Detektionssystemen.
  • Zuverlässige Leistung in etablierten Positivkontrollgeweben wie Knochenmark und lymphoiden Organen.
  • Vorwiegend membranöses Färbemuster, konsistent mit der CD45-Lokalisation, mit möglicher zytoplasmatischer Akzentuierung je nach Gewebekontext und Protokollbedingungen.
  • Geeignet für den Einsatz in Multiplex-Färbeansätzen und in Kombination mit anderen linienspezifischen oder funktionellen Immunmarkern.
 
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