Anti-CD68 CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-CD68 CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Cluster of Differentiation 68 (CD68) ist ein stark glykosyliertes transmembranöses Glykoprotein, das vorwiegend in Zellen der Monozyten-Makrophagen-Linie exprimiert wird. CE/IVD-validierte CD68-Antikörper für die Immunhistochemie (IHC) ermöglichen eine zuverlässige Identifizierung und Quantifizierung von Makrophagen und histiozytären Populationen in formalinfixiertem, in Paraffin eingebettetem (FFPE) Gewebe. Dies unterstützt die hämatopathologische Diagnostik, die Krankheitsklassifizierung sowie die Erforschung von Immun-Mikroumgebungen.

Biologische Bedeutung von CD61

  • Marker für mononukleäre Phagozyten: Hohe Expression in Makrophagen, Kupffer-Zellen, Langerhans-Zellen und Osteoklasten.
  • Lysosomale Assoziation: Mitglied der Familie der Lysosom-assoziierten Membran-Glykoproteine (LAMP); primär in Lysosomen und Endosomen lokalisiert, was die phagozytische Funktion widerspiegelt.
  • Expressionsnuancen: Kann je nach Gewebekontext und Antikörper-Klon auch in einigen Nicht-Makrophagen-Zellen (z. B. dendritischen Zellen, Fibroblasten) nachgewiesen werden. In aktivierten Makrophagen kann eine Expression an der Plasmamembran auftreten.

Diagnostischer Nutzen

  • Makrophagen-Identifizierung: Hebt Makrophagen in Knochenmark, lymphatischem Gewebe und histiozytären Läsionen hervor und hilft bei der Differenzierung von lymphoiden oder nicht-hämatopoetischen Neoplasien.
  • Analyse von Entzündungen und Mikroumgebungen: Unterstützt die Quantifizierung von Makrophageninfiltraten, einschließlich tumorassoziierter Makrophagen (TAMs), und liefert prognostische sowie wissenschaftliche Erkenntnisse.
  • Hämatologische Neoplasien: Eine positive CD68-Färbung trägt zur Diagnose des histiozytären Sarkoms, der myelomonozytären Leukämie und verwandter Erkrankungen bei.

Hauptmerkmale von CD68 CE/IVD-Antikörpern

  • CE/IVD-validiert: Optimiert für den robusten Nachweis in FFPE-Gewebe mit reproduzierbarer zytoplasmatischer Färbung.
  • Klonauswahl: Monoklonale Klone (z. B. KP1, PGM1) bieten eine hohe Spezifität; die Wahl des Klons beeinflusst die Gewebereaktivität und das Färbemuster.
  • Diagnostische Integration: Für eine präzise hämatopathologische Bewertung am besten zusammen mit ergänzenden Markern und der Morphologie zu interpretieren.
 

 

Tonsillen-Schnitt (Gaumenmandel)
Tonsillen-Schnitt (Gaumenmandel)

 

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IHC068-100
 0.1ml,Concentrated