Anti-EGFR CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-EGFR CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) ist eine gut charakterisierte transmembrane Rezeptor-Tyrosinkinase, die zur ErbB/HER-Familie gehört und eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Zellproliferation, Differenzierung, Überleben und Migration spielt. Der immunhistochemische (IHC) Nachweis von EGFR in formalinfixiertem, in Paraffin eingebettetem (FFPE) Gewebe ermöglicht die Visualisierung von Proteinexpressionsmustern, die die diagnostische Bewertung und Forschungsanwendungen in der Onkologie unterstützen.

Biologische Bedeutung von EGFR

  • EGFR wird nach Ligandenbindung (z. B. epidermaler Wachstumsfaktor) aktiviert, was eine Rezeptordimerisierung und Autophosphorylierung induziert. Dies initiiert nachgeschaltete Signalkaskaden wie die MAPK-, PI3K/AKT- und JAK/STAT-Pfade.
  • Diese Signalwege regulieren essenzielle zelluläre Prozesse, einschließlich Proliferation, Apoptosehemmung, Angiogenese und Gewebereparatur.
  • Eine Fehlregulation der EGFR-Expression oder -Signalisierung – durch Überexpression, Amplifikation oder Mutation – ist weithin an der Tumorgenese und Krebsprogression beteiligt.

Diagnostischer Nutzen von EGFR in der Hämatopathologie

  • In ausgewählten Kontexten kann die EGFR-Bewertung im Rahmen der Forschung oder als Teil erweiterter immunphänotypischer Untersuchungen untersucht werden, insbesondere in Fällen mit uneindeutiger Morphologie oder unklarer Abstammung.
  • Die hämatopathologische Diagnose stützt sich primär auf etablierte Markerpanels (z. B. B-Zell-, T-Zell- und myeloische Marker) sowie auf Morphologie, klinische Daten und molekulare/zytogenetische Befunde.
  • Die EGFR-IHC kann gelegentlich ergänzende Informationen in differentialdiagnostischen Szenarien liefern, gilt jedoch nicht als linienspezifischer oder definierender Marker für hämatologische Neoplasien.
  • Der Nachweis von EGFR mittels IHC wird in der Onkologie häufiger bei Tumoren epithelialen Ursprungs angewendet, wo er eher zur Gewebecharakterisierung als zur routinemäßigen hämatologischen Klassifizierung beiträgt.

Hauptmerkmale von EGFR CE/IVD-Antikörpern für die IHC

  • Validierung für den klinischen Einsatz: Als CE/IVD gekennzeichnete Antikörper sind für den Einsatz in standardisierten diagnostischen Arbeitsläufen vorgesehen und unterstützen die Reproduzierbarkeit bei der Färbung von FFPE-Gewebe.
  • Hohe Spezifität und Affinität: Häufig werden monoklonale Antikörperformate verwendet, um eine konsistente Erkennung von EGFR-Epitopen zu gewährleisten und unspezifische Bindungen zu minimieren.
  • Kompatibilität mit routinemäßigen IHC-Protokollen: Entwickelt für die Verwendung mit Standard-Antigen-Demaskierungsmethoden und chromogenen Detektionssystemen auf automatisierten oder manuellen Plattformen.
  • Robuste Gewebeperformance: Optimiert für klare membranöse Färbemuster, was die Interpretierbarkeit bei der histopathologischen Beurteilung von FFPE-Proben ermöglicht.
 
 
Plazenta-Schnitt
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IHC565-100
 0.1ml,Concentrated