Anti-EMA CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-EMA CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Das epitheliale Membranantigen (EMA), entsprechend MUC1, ist ein hochmolekulares, stark glykosyliertes transmembranes Mucin, das auf der apikalen Oberfläche vieler Epithelzellen exprimiert wird. Seine strukturellen und funktionellen Eigenschaften wurden in der Fachliteratur ausführlich charakterisiert und unterstützen Rollen bei der Zelladhäsion, der intrazellulären Signalübertragung und der epithelialen Organisation.

Biologische Bedeutung von EMA (MUC1)

  • EMA/MUC1 ist ein Typ-I-Transmembran-Glykoprotein, das durch eine umfassende O-verknüpfte Glykosylierung gekennzeichnet ist, die zu seinen antigenen und strukturellen Eigenschaften beiträgt.
  • Es ist an der Modulation von Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen sowie an intrazellulären Signalwegen beteiligt.
  • In normalem Epithelgewebe ist MUC1 typischerweise apikal polarisiert, während es bei maligner Transformation häufig einen Polaritätsverlust, Überexpression und veränderte Glykosylierung aufweist.
  • Abweichende Glykosylierungsmuster stehen im Zusammenhang mit tumorassoziierten Phänotypen und Veränderungen im Zellverhalten.

Diagnostischer Nutzen in der Hämatopathologie

  • EMA wird häufig in immunhistochemischen (IHC) Panels als Marker eingesetzt, um die Identifizierung epithelialer Differenzierung bei der Bewertung von Neoplasien zu unterstützen.
  • Es kann bei der Unterscheidung von Karzinomen von vielen hämatolymphoiden und mesenchymalen Tumoren helfen, ist jedoch nicht vollständig spezifisch.
  • Eine EMA-Expression kann bei bestimmten hämatopoetischen Neoplasien beobachtet werden, einschließlich Plasmazellneoplasien (z. B. Plasmacytom) und in Untergruppen von Lymphomen, wo sie die diagnostische Interpretation unterstützen kann.
  • In der Praxis wird EMA zusammen mit anderen Markern in einem breiteren Panel interpretiert, insbesondere bei gering differenzierten Malignomen, um die Abstammung zu bestimmen, wenn die Morphologie nicht eindeutig ist.

Hauptmerkmale von EMA CE/IVD-Antikörpern

  • Vorgesehen für die In-vitro-Diagnostik (IVD) bei entsprechender Validierung innerhalb regulierter Laborabläufe; die CE-Kennzeichnung weist auf die Konformität mit geltenden regulatorischen Anforderungen in den jeweiligen Gerichtsbarkeiten hin (produkt- und herstellerabhängig).
  • Optimiert für den Nachweis in formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten (FFPE) Geweben zur Unterstützung routinemäßiger Histopathologie-Workflows.
  • Entwickelt, um membranöse und/oder zytoplasmatische Färbemuster zu erzeugen, die mit der bekannten subzellulären Lokalisation von MUC1/EMA in Gewebeschnitten übereinstimmen.
  • Leistungsmerkmale wie Sensitivität, Spezifität und Reproduzierbarkeit hängen von validierten Protokollen ab, einschließlich Antigen-Demaskierungsbedingungen, Antikörperklon, Detektionssystem und labortechnischen Qualitätskontrollen.
 
 
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Beschreibung
Cond.
Preis zzgl. MwSt.
IHC566-100
 0.1ml,Concentrated