Anti-Glycophorin A CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-Glycophorin A CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-Glycophorin A (CD235a) CE/IVD-Antikörper sind weit verbreitete immunhistochemische (IHC) Reagenzien in der Hämatopathologie zur Identifizierung von Zellen der erythroiden Linie im Knochenmark und in extramedullären Geweben. Glycophorin A (GPA) ist das wichtigste Sialoglykoprotein der Erythrozytenmembran und zeichnet sich durch eine stark eingeschränkte Expression innerhalb der erythroiden Linie über fast alle Reifungsstadien hinweg aus, was es zu einem zuverlässigen und häufig verwendeten Biomarker in der diagnostischen Pathologie macht.

Biologische Bedeutung von Glycophorin A

Glycophorin A spielt eine zentrale Rolle in der Biologie der erythroiden Zellen und der Membranstruktur:

  • Erythroid-assoziiertes Membranprotein, das auf Erythrozyten und deren Vorläuferzellen exprimiert wird, mit sehr begrenzter Expression außerhalb der erythroiden Linie.
  • Trägt die MN-Blutgruppenantigene und trägt durch Sialinsäurereste zur Stabilität der Erythrozytenmembran sowie zur negativen Oberflächenladung bei.
  • Wird während der erythroiden Differenzierung exprimiert, mit zunehmender Intensität von frühen Erythroblasten bis hin zu reifen Erythrozyten.
  • Dient als zuverlässiger Indikator für die Erythropoese im Knochenmark und in peripheren Geweben, wenn es in Verbindung mit der Morphologie und zusätzlichen Markern interpretiert wird.

Diagnostischer Nutzen in der Hämatopathologie

Anti-Glycophorin A IHC-Antikörper sind etablierte Instrumente zur Identifizierung der erythroiden Linie sowohl bei reaktiven als auch bei neoplastischen Erkrankungen:

  • Nachweis von erythroiden Vorläuferzellen in Knochenmarkbiopsien zur Unterstützung der Linienzuordnung bei hämatologischen Erkrankungen.
  • Identifizierung der erythroiden Differenzierung bei akuten Leukämien, typischerweise zusammen mit ergänzenden erythroiden Markern (z. B. Hämoglobin, CD71).
  • Beurteilung myelodysplastischer Syndrome (MDS) durch Untersuchung des erythroiden Kompartiments und der Reifungsmuster.
  • Differenzierung von erythroiden Zellen von myeloiden, lymphoiden und megakaryozytären Populationen in diagnostisch anspruchsvollen Fällen.
  • Erkennung von Erythroblasten im Spätstadium und reifen Erythrozyten, die in FFPE-Geweben typischerweise eine membranöse Färbung aufweisen.

Hauptmerkmale von Glycophorin A CE/IVD-Antikörpern

  • Hohe Spezifität für die erythroide Linie bei Verwendung unter optimierten und validierten Bedingungen.
  • Geeignet für formalinfixierte, in Paraffin eingebettete (FFPE) Gewebe innerhalb routinemäßiger diagnostischer Arbeitsabläufe.
  • Erzeugen typischerweise eine membranöse Färbung, die mit der Lokalisation in der Erythrozytenmembran übereinstimmt.
  • Validiert auf den gängigen automatisierten IHC-Plattformen, unter Berücksichtigung der Gebrauchsanweisung (IFU) des Herstellers.
  • Erhältlich als CE/IVD-gekennzeichnete Reagenzien, was eine standardisierte und reproduzierbare Anwendung in akkreditierten hämatopathologischen Labors unterstützt.
 
Tonsillen-Schnitt
Milz-Schnitt

 

Ergebnis Ihrer Suche : 3 Produkt(e) gefunden

Grenzen Sie Ihre Suche ein :

RUO
CE/IVD
NEW
  • Unconjugated 3
  • human 3
  • mouse 3
  • Primary antibody
  • IHC 3
  • IHC587 3
FILTER ANWENDEN
REINITIALISIEREN


Katalog-Nummer
Beschreibung
Cond.
Preis zzgl. MwSt.