Anti-Perforin CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-Perforin CE/IVD für IHC - Hämatopathologie

Anti-Perforin CE/IVD-Antikörper für die Immunhistochemie (IHC) sind wertvolle Instrumente in der Hämatopathologie zur Identifizierung zytotoxischer Lymphozytenaktivität in Gewebeschnitten. Sie unterstützen die Charakterisierung immunvermittelter Prozesse und ausgewählter hämatologischer Erkrankungen. Die Perforin-IHC wird primär in spezifischen diagnostischen Kontexten eingesetzt, einschließlich der Bewertung zytotoxischer Lymphozytenpopulationen bei lymphoiden Neoplasien und reaktiven Zuständen.

Biologische Bedeutung von Perforin

Perforin ist ein porenbildendes zytolytisches Protein, das in den zytoplasmatischen Granula zytotoxischer T-Lymphozyten (CTLs) und natürlicher Killerzellen (NK-Zellen) lokalisiert ist. Es spielt eine zentrale Rolle in der Immunabwehr, indem es die Einschleusung von Granzymen in Zielzellen ermöglicht, was zur Apoptose führt.

  • Wird überwiegend in aktivierten CTLs und NK-Zellen als Marker für zytotoxische Funktion exprimiert
  • Vermittelt die granulaabhängige Zytolyse und trägt zur Immunüberwachung gegen infizierte oder bösartige Zellen bei
  • Agiert in Koordination mit anderen apoptotischen Signalwegen, einschließlich Fas-Fas-Ligand-Interaktionen
  • Genetische Defekte in Perforin (PRF1) sind mit Immundysregulationssyndromen assoziiert, insbesondere der familiären hämophagozytischen Lymphohistiozytose (HLH)

Diagnostischer Nutzen in der Hämatopathologie

Die Perforin-Immunhistochemie bietet eine unterstützende Methode zum Nachweis zytotoxischer Lymphozytenpopulationen in Gewebeschnitten und trägt zur immunphänotypischen Charakterisierung bei.

  • Identifizierung zytotoxischer T-Zell- und NK-Zell-Infiltrate in lymphoiden Geweben und entzündlichen Läsionen.
  • Unterstützende Charakterisierung zytotoxischer Phänotypen bei T-Zell- und NK-Zell-Lymphomen.
  • Zusätzliche Bewertung bei reaktiven Lymphadenopathien und Immunaktivierungszuständen.
  • Ergänzende Rolle bei der Beurteilung einer vermuteten HLH, interpretiert in Verbindung mit klinischen, genetischen und labortechnischen Befunden.

Hauptmerkmale von Anti-Perforin CE/IVD-Antikörpern (IHC)

  • Spezifischer Nachweis von intrazytoplasmatischem granulärem Perforin mit charakteristischer zytoplasmatischer Färbung in zytotoxischen Lymphozyten.
  • Kompatibilität mit formalinfixiertem, paraffin-eingebettetem (FFPE) Gewebe und Standard-Antigen-Demaskierungsprotokollen.
  • Hohe Spezifität für zytotoxische Lymphozyten-Subsets zur Unterstützung einer präzisen Immunphänotypisierung.
  • Entwickelt für Reproduzierbarkeit innerhalb standardisierter CE/IVD-Diagnose-Workflows.
  • Geeignet für den Einsatz in Multiplex-IHC-Panels zusammen mit Markern wie CD8, CD56 und Granzym B.
 
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